Deutsch

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Deutsch lernt man am IFA nicht wie eine Fremdsprache. Es handelt sich vielmehr um eine gezielte Auffrischung „rudimentärer“ Kenntnisse aus der vorausgehenden Schulzeit. Der in der Regel einstündige Unterricht zielt darauf ab, die Sprachkompetenz der Schüler und Studierenden im Hinblick auf ihre Anwendung für die jeweilige Anforderungsstufe zu optimieren. Dazu tragen unterschiedliche Sozialformen des Unterrichts bei (auch Partner- und Gruppenarbeit, gegenseitige Kontrolle und Hilfestellung, …). Der Unterricht erfolgt durch ausgebildete Gymnasiallehrer.

 

Berufsfachschule

 

An der Berufsfachschule dient das Fach Deutsch dazu, die erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache für eine Ausübung des Berufs einer Fremdsprachenkorrespondentin, eines Fremdsprachenkorrespondenten zu vermitteln und die sprachlichen Fähigkeiten im Deutschen zu vervollkommnen. Insbesondere wird der schriftliche und mündliche Ausdruck geschult.

Schwerpunkte bilden dabei:

  • Enge Abstimmung von Deutsch- und Fremdsprachenunterricht
  • Vervollkommnung des richtigen deutschen Sprachgebrauchs für Fremdsprachenkorrespondenten
  • Schulung des Sprachgefühls für die Wahl der richtigen Sprachebene und für den nuancierten Ausdruck

 

Fachakademie

 

Der Unterricht im Fach Deutsch baut auf den in der Berufsfachschule oder in der gymnasialen Oberstufe vermittelten Kenntnissen und Fertigkeiten in der deutschen Sprache auf. Er dient dazu, die sprachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Deutschen für die Berufsausübung eines Übersetzers oder Dolmetschers zu vervollkommnen.

Schwerpunkte bilden dabei:

  • Enge Abstimmung von Deutsch- und Fremdsprachenunterricht, vor allem bei der Übersetzung in das Deutsche
  • Schulung des Sprach- und Stilgefühls
  • Nuancierter und adressatengerechter Ausdruck
  • Einhaltung wichtiger stilistischer Regeln
  • Textproduktion

 

Zusätzlicher Unterricht für Nichtmuttersprachler Deutsch

 

Schüler und Studierende, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, erhalten zusätzlichen Deutschunterricht. Dadurch werden sowohl Lehrinhalte der jeweiligen Stufe intensiviert als auch andere Lernziele berücksichtigt.

Ausbildungsinhalte:

  • Grammatik
  • Wortschatz
  • Schriftliche und mündliche Ausdrucksschulung

 

Was gibt es noch?

 

Sprachkompetenz kann nicht nur auf Grammatik- und Rechtschreibregeln, dem treffenden Ausdruck oder einer überzeugenden Stilistik beruhen. Die erfolgreiche praktische Umsetzung dieser Fertigkeiten erfordert auch die richtige Einbindung der spezifischen Terminologie. Im Fachgebiet Wirtschaft werden grundlegende Zusammenhänge aufgezeigt, die Ausdrucksweise und Verständnis in der Anwendung fördern. Sozial- und Landeskunde decken eine Fülle an aktuellen Informationen ab. Die treffende Terminologie ist für eine Fremdsprachenkorrespondentin und vor allem für den Übersetzer unabdingbar. Doch die Kenntnis eines Wortes garantiert noch nicht dessen korrekten Gebrauch. Ein fundiertes Wissen und Verständnis erhält man leichter im „Anschauungsunterricht“. Deshalb organisieren wir Exkursionen zu politischen Institutionen nach Berlin (BRD), Brüssel und Straßburg (EU). Das hautnahe Erleben der sonst eher anonymen Bezeichnungen verstärkt das Verständnis für ihren Wirkungsgrad, gerade in einer Übersetzung.